# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Zoologen-Interview: Sarah Zala

Sarah Zala Info: Dieses im Oktober 2013 geführte Interview war Teil einer Projekt-Reihe meines früheren Blogs und wurde nun hier im Februar 2015 erneut publiziert.

Mag. Dr. Sarah Zala kommt ursprünglich aus dem italienischen Teil der Schweiz, genauer gesagt aus Südgraubünden, Puschlav, und arbeitet heute in Wien am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung.

Man stellt sich ganz klischeehaft vor, dass jemand wie Du als Kind sicherlich von Haustieren ständig umgeben war – trifft das auch bei Dir zu? War schon von Anfang an klar, was Du mal werden wolltest?
Von Haustieren richtig umgeben war ich nicht, obwohl es Zuhause immer Katzen gab und in den Sommerferien auf der Alp im Berninagebiet hatten wir zudem mit Kühen, Schweinen, Hühnern und auch Gämsen Kontakt. Im Gymnasium hatte ich dann einen tollen Biolehrer – er hat bestimmt am meisten mein Interesse an der Biologie erweckt und meine Entscheidung beeinflusst die biologische Laufbahn an der Uni einzuschlagen.

Hast Du auch schon als Kind versucht, Tiere zu erforschen oder ist das erst ein Ergebnis der Ausbildung und durch das Studieren in dem Bereich?
Als Kind wollte ich eigentlich Detektivin werden und schwierige Fälle lösen. Ich finde, dass ich das aber auch geworden bin. Ich löse aber nicht Mordfälle auf, sondern beschäftige mich mit anderen Rätseln und untersuche, wieso Tiere sich auf eine bestimmte Weise verhalten – sprich die Funktion des Verhaltens.
(mehr …)


Zurück zur Startseite