# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Sommerzeit

Große Hitze, viel Sonne, unergiebige Regenschauer und ein Sonntag am Land. Da ist es vermutlich erlaubt, mal wieder für ein paar Minuten Kind zu sein und Blödsinn zu machen, oder? Und die kleine Kamera auszupacken…

party

Wir haben uns nämlich mal eben ein paar Wasserballons gekauft, denn so bleiben alte Freundschaften und alte Körper weiterhin jung – zusätzlich noch Garnelen und ja… mehr braucht man eigentlich nicht, um etwas Lebensfreude spürbar zu machen. Außer natürlich der Laptop, der etwas dämpft, weil er die Videoverarbeitung kaum schluckt und deswegen nur rudimentäre und sehr einfache Ergebnisse liefert. Aber es gibt Schlimmeres.
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Die Zoologie

Ach ja. Man weiß ja gar nicht, was man denn eigentlich in so einem Blog schreiben soll, ohne dabei sich, seine Privatsphäre oder ungeplante Zukunft zu sehr zu offenbaren. Seit Tagen schleppe ich das Aufnahmegerät mit mir rum und denke mir ständig, warum nicht reinquatschen, aber es erscheint mir dann nach wenigen Minuten wieder so belanglos und ich lasse es damit immer wieder erneut bleiben.

Wandern

Überhaupt findet gerade eine kleine Schwemme in dem sozialem Digitalhaufen der Usermasse statt und es liegt wohl im Trend, besonders lustig, kreativ und mit viel Power kleine Alltagsdinge visuell oder mit Ton so zu verpacken, dass sie dem ausdrucksvollen Werbestil einer emotionalen Autowerbung entsprechen. Dramatik, Gefühle, prickelndes Erlebnis und Sehnsucht. Jetzt neu, hier, klick, werde mein Fan!

Davor scheue ich dann wieder zurück und erinnere mich an die Zeit, als wir alle noch „Was ist Was“-Bücher gelesen haben und am Nachmittag vielleicht mal ein Foto mit der analogen Kamera geschossen hatten, das dann eh nichts geworden oder je entwickelt wurde. Hat auch irgendwie keiner erfahren und man hat es nicht groß erzählt oder gar mit einem VHS-Videocamcorder aufgenommen und auf einer Wiese vor fremden Publikum vorgeführt. Und waren trotzdem glücklich.

Umzug

Zu erzählen gäbe es aber natürlich einige Alltagsbanalitäten, wie zum Beispiel die Mithilfe bei einem Wohnungsumzug im großen Kollektiv nach einem Brand. 3 Transporter-Ladungen wurden es und gefühlte 4 Tonnen an Material wurde dabei bewegt. Ich habe schon lange nicht mehr soviel Lego und Kinderspielzeug geschleppt und auch schon lange keine großen, schweren Sofas sowie unförmige Kästen und Platten zwischen meinen Fingern, auf meinen Händen und über meinem Kopf gehabt.

Dieser Umzug im freundschaftlichen Umkreis hat mich aber immerhin wieder daran erinnert, wie gut und wichtig es ist, nicht zuviel sinnloses Zeugs in seine Wohnung zu stopfen. Gemütlichkeit und „Schön“ lässt sich auch mit wenigen Dingen erreichen, aber natürlich… sobald mal Kinder da sind, geht diese Rechnung dann nicht mehr auf und das Gesamtvolumen der Besitzmasse steigt unkontrollierbar. Erschreckend. Glücklicherweise muss ich mich mit dieser Thematik zur Zeit nicht beschäftigen.

Ausflug

Eigentlich könnte ich noch von einem schönen Ausflug ins Grüne mit amerikanischen Freundschafts-Wurzeln berichten, aber das sind Momente, die ich jetzt mal in der analogen Welt lasse und hier auch nicht mehr so ausführen mag.

Und deswegen kommen wir kurz zu etwas Anderem… ich bin beim Durchforsten nach diversen Tools über das passende Instrument gestoßen, um die Idee der Zoologie-News-Plattform, die ja mal bereits online war (sogar zweimal), neu definieren zu können und habe ein Reddit-ähnliches System am Server installiert – und sammle seit einigen Tagen nun Links nebenbei, um den „Roll on“-Effekt in die Gänge zu bringen.

Kurzbeschreibung: gesammelte Links zu Beiträgen rund um Zoologie bzw. die Tierwelt. Deutschsprachige Selektion und es gibt eine Frontpage, die beliebte Beiträge hervorhebt sowie eine Seite, auf der neu eingereichte Links angeführt sind – ohne Bewertung.

Das Ziel der Idee hat sich zum erstmaligen Ansatz damals ansonsten nicht geändert – Interessierten einen fokussierten Zugang bzw. Sprungplattform zu einem bestimmten Thema zu ermöglichen… in meinem Fall eben der Schwerpunkt Zoologie, mein privates Steckenpferd und Quelle der persönlichen Freude außerhalb der grauen Alltags.

Zoologie

→ Hier geht’s lang.

Die Seite wirkt übrigens recht bewusst „roh“ und „ungeschliffen“, denn die Erfahrung ist ja, dass meistens nicht die abgeschleckten, schön gestylten Seite funktionieren bzw. den größten Nutzen haben, sondern eher Plattformen, die man als chaotisch bezeichnet… egal ob Facebook, Craigslist, Reddit, Twitter oder diverse Uni-Netzwerke.

Außerdem habe ich keine Zeit, Lust und Nerven mehr, allzu lange an Etwas zu Basteln, das unter Umständen temporär ist und vor allem bringt es ja auch kein Geld oder direkten Nutzen für das Überleben da draußen… deswegen fahren wir da die Low-Level-Schiene. Lieber ein rumpelnder Traktor, der solide läuft, als ewig lange herum zu feilschen und dann ein nicht-funktionierendes Hybrid-Elektronik-Modell-Ding zu haben, das schön ausschaut, aber außer Zeit und Geld verbrauchen nichts kann, geschweige denn fährt.

Rollen

Blabla. Gut, mir ist zu heiß und ich bin auch zu erschöpft von dem Wetter für mehr Worthülsen hier. Genießt den Sommer einfach, geht hinaus, lebt das Leben… anstatt das Gesülze hier zu lesen – da hat man mehr davon. Man lebt schließlich nur einmal und jede Minute davon ist insofern kostbar, weil es die nur begrenzt gibt. Es gibt auch nur das bewusste Jetzt. Also ggssshhhtt, weg da vom Bildschirm!

Das gescheiterte Telefon

Weil ich gerade mal wieder einen Krimi oder besser gesagt Thriller gesehen habe – natürlich mit dem immer gleichen Spiel… Bösewicht entführt Jemanden oder versteckt eine Bombe, es gibt Anrufe und das übliche Psychospiel zwischen allen Beteiligten. Und natürlich gewinnt das Gute und alle Anweisungen wurden ausgeführt und zugleich hat man den bösen Typen dabei ausgetrickst.

Gut. So weit so gut. Ich denke, fast jeder von uns kennt diese Filme, ist auch mit der Art und Weise der Klischees vertraut. Und jetzt folgt allerdings eine Auflistung, warum ich keinem Bösewicht, Terrorist, Attentäter oder Psycho-Heini empfehlen würde, so etwas mit mir zu probieren.
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Das Shlongboard

Falls jemand ein etwas größeres Gehirnvolumen als ich besitze, dann kann sich der geneigte Leser vielleicht noch an frühere Blogtage erinnern, als ich mal mein Longboard, das ich mir voriges Jahr besorgt hatte, hier mit ein paar Fotos präsentierte. Ein langer Cruiser von Globe, mit der klassischen Retro-Form sowie dezenten und hellen Pastellfarben. Feines Teil.

Shlongboard

So fein, dass ich genau dreimal damit seitdem gefahren bin. Warum, weiß ich auch nicht so genau – aber die größte Hemmschwelle war und ist tatsächlich die Größe. Longboards sind größer als Skateboards und vor allem mit der klassischen Finnen-Form ist das Teil tatsächlich so lange, dass ich es mit meinem 177~ Zentimetern nicht einfach senkrecht und locker in der Hand halten oder tragen kann, da es dabei ständig am Boden schleift.
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