# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Emotions-Karriere

Und da stehe ich so, schaue sinnierend auf das große Schiff am Steg und überlege bereits, wo und wie ich mich da einrichten könnte, wenn es denn nur mir gehören würde und dass da an der Stelle ein Liegesofa eine feine Sache wäre, aber auch eine Mini-Küche gleich beim Abgang eine gewisse Krönung der Eleganz verkörpern könnte…

Ausflug mit dem Schiff am Neusiedlersee

Am Aussichtsdeck sowieso Sitzmöglichkeiten mit dem Kuschelfaktor im Strandkorbstyle und zudem würde ich da und dort viele, viele Pflanzen drapieren und sonnengebräunt auf den Planken stehen und mir denken: Jetzt hast Du es geschafft.
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Wuuscchhzzziiiup

Wup wup wup. Hach ja, ich kann mich gerade nicht dazu aufraffen, hier lange Texte zu schreiben, denn ich gebe es ja zu: mir ist einfach zu heiß. Ich packe das schwüle Wetter körperlich nicht ganz und das zieht mich ungewollt etwas runter. Dabei mag ich Sonne und so, allerdings bin ich eher dieser „Tagsüber heiß, in der Nacht kühl-Typ“. Momentan ist es aber nur heiß und stickig hier, vor allem in dieser Altbaulandschaft *nerv*…

Aber immerhin war ich die letzten Tage brav (also aus meiner persönlichen Sicht gesehen) und habe mich jetzt dazu gezwungen, täglich mindestens eine halbe Stunde entweder meine Stimme oder auch gleich ein Video meinerseits aufzunehmen, denn das ist ja der nächste Schritt, der irgendwann hier stattfinden wird – wie bereits geschrieben. Momentan bin ich aber in der Trainingsphase, die man vielleicht auch anders bezeichnen könnte: Überwindungsphase.
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Lernfaktor null.

Wenn man etwas lernen sollte, dann irgendwann, dass es sich nicht lohnt, im Netz über Politik zu sprechen. Mag am Stammtisch mancher Dorfschenken der Alkohol die Zunge lösen, dann ist es scheinbar in der digital verbundenen Welt das Gefühl, dass man ja als User diese unbestimmte Freiheit, das Recht und die unbegrenzte Möglichkeit hat, fokussiert und vollumfänglich alle Standpunkte radikal zu vertreten.

Und die Betonung liegt bei „radikal“. Mittlerweile erkennt man die gemäßigte und vernünftige Mitte eigentlich nur mehr daran, dass man sie weder liest, hört noch sieht. Taucht in den Newskanälen irgendwo eine rote, schwarze oder blaue Flagge der Politik auf, dann sind die rechten und die linken selbsternannten Volksvertreter sofort da und surren wie Bienen emsig um den kleinen Tropfen der verschwindenen Vernunft und wundern sich dann, wenn er plötzlich aufgezehrt ist.
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Kommentare? Gefühle!

Das alte und leidige Thema… brauche und will ich noch Kommentare im Blog hier? Ich komme sowieso schon länger davon ab, aber in den letzten Wochen verstärkt immer mehr, denn die Zeiten der kommunikativen Usermasse außerhalb der „sozialen Netzwerke“ ist einfach vorbei. Das muss man sich auch irgendwann einfach einmal eingestehen.

Zudem muss ich ja zugeben, dass es nicht nur mehr kaum Kommentare hier gibt, sondern auch, dass die Wenigen, die mal da und dort auftauchen, oftmals eher sehr persönlicher Natur sind, sprich direkt an mich als Mensch hinter dem Bildschirm gerichtet werden und weniger an den Blog, Text und andere Leser hier, die ja auch hier öffentlich mitlesen (können). Allerdings ist es schwierig, da die Feinheit und die Grenze in Worte zu definieren.
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Allerlei in der Stadt

Gestern war es ja ein wenig mühsam, denn ich durfte und wollte in der Hitze einige Werkstätten abklappern, um meine vier Räder wieder ein wenig flotter zu machen. Gedacht, getan und ich bin zugegeben erstaunt – und das meine ich jetzt nicht übermütig oder aufgrund überbordender Selbstsicherheit – wie manche Menschen ihren Job, ihre Qualifikationen und ihre Geld bekommen haben.

Mechaniker, die sich gegenseitig erklären, dass der Scheibenbremsen hinten hat – nein, Trommelbremsen – nein, Scheibenbremsen – bis hin zu Verkaufsheinis mit weißen Hemd im klimatisierten Büro mit dem Verkäufergrinsen und völligen Desinteresse an einer Behebung bzw. Verständnis um was es geht sowie den Kettenangestellten, die nicht wissen, wo und wie welcher Zettel ist, aber von der Mimik und der Kommunikation nach seit Jahren am Annahmetresen sitzen. Aber ja, das Konzept und System funktioniert dennoch.
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