# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Heiße Luft vom See

Ich habe natürlich das Mikrofon vergessen und die andere Kamera sowieso, deswegen ist alles anders als gedacht, aber egal. Heute habe ich mal keine Lust zu tippen, deswegen ist ein wenig Stimme auf einer Tonspur gelandet… krachend und brüchig, vermutlich wäre es schlicht und ergreifend besser gewesen, einfach das Smartphone statt dem kleinen Diktiergerät zu verwenden, aber gut man lernt für die Zukunft… 🙂

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Das liebe Pferdchen hier war übrigens sehr zutraulich, ist zielstrebig auf mich zugestapft und hat für einige Zeit meine Nähe während des Grasen gesucht… schon lange her, dass ich so einen Körper berühren durfte. Warm, weich und rau zu gleich, überall Fliegen, aber es war ein gutes und schönes Gefühl.
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Das andere Fernsehen

Offen gesagt, hatte ich damals fast laut lachen müssen und es für völlig absurd empfunden. Vor ca. zwei Jahren oder so, hatte ich damals die Aufzeichnung einer Games Convention gesehen, also so ein Treffen der Industrie und ihrer Käufer, wo neue Dinge präsentiert und gespielt und so weiter werden… und darunter die Aufnahmen einer gewaltigen Halle mit tausend plus an Fans, die ihren Idolen vorne auf zwei Tischen an den Monitoren zujubelten.

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Menschen schauen anderen Menschen beim Spielen zu. Irgendwie verrückt und fragwürdig. Zumindest damals erschien es mir völlig abwegig… muss nun aber ehrlich zugeben, dass ich selber die letzten beiden halb-schlaflosen Nächte für ein-zwei Stunden genau damit überbrückt habe. Was ist geschehen?
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Fettnäpfchen

Ich hatte es mir ja im Vorfeld schon gedacht, aber man will es ja manchmal nicht so sehen… Eigentlich wusste ich, dass der vorherige Text über mich diverse Reaktionen hervorbringt und das hat er auch die letzten zwei-drei Tage mehrfach getan. Und ich lerne jedes Mal dazu.

Einerseits werden meine Texte häufig quasi „depressiv“ gelesen oder verstanden – nur so sind sie nicht gemeint. Es ist für mich eine lockere Ironie, die nie ganz ernst im Sinne von Stimmung zu verstehen ist. Ernst inhaltlich ja, jeder von uns ist ständig im Reifen und Wachsen und auch jeder hat andere Probleme oder Vorhaben im Leben. Vielleicht bin ich da nicht so weit wie andere Menschen, vielleicht verstehen andere die Problematiken nicht mal ansatzweise, weil sie das so nicht kennen, es kann auch durchaus sein, dass manche Dinge äußerst lächerlich erscheinen – nur das ist auch ok so.
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Das Protokoll I

So. Es ist mal wieder soweit… man steht in der analogen Welt vor einer spiegelnden Fläche und denkt sich: wie konnte es denn nur soweit kommen? Das steht doch tatsächlich ein kleines Bäuchlein hervor… Generell legt man, also ich, langsam zu und entspricht damit wieder ein Stückchen mehr der familiären Genetik und Optik. Nur so will ich das nicht. Nah, sicher nicht.

Futtern und Fasten. Das Spiel.

Bisher hatten die Ansätze in den letzten beiden Jahren gut geklappt, ich war jedesmal einigermaßen konsequent und konnte den wachsenden Beginn des zivilisatorischen Niedergangs der eigenen Person im Keim bzw. Frühstadium wieder ersticken und mich jedesmal eigentlich sogar rückblickend relativ einfach zurück hanteln – und bin jedesmal wieder bei meiner Spaghetti-Figur gelandet. Damit fühle ich mich auch einfach wohler und besser, man schwitzt deutlich weniger, die Hitze lässt sich leichter ertragen und auch beim dünnen Sommerhemdchen stehen außer den Schultern sonst keine Erhebung hervor, wie es allerdings jetzt gerade mein Bauch macht.
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Rollende Philosophie

Meine Güte, ist das hier eine Stille. Digital schweigen die Meisten in meinem Umfeld und generell lassen wir alle etwas nach. Wohl die Sommermüdigkeit oder so. Naja, übrigens beginnt heute die Sommerzeit, wie mir das binäre Netz vorhin mitteilte… ich glaube, ich muss gleich automatisiert schwitzen.

Was hat sich also glorreiches im Leben des kleinen Honigtropfen so getan seit dem letzten Eintrag? Noch immer nehme ich da und dort diverse Töne und Bilder auf und noch immer hadere ich damit rum, sie hier zu veröffentlichen, aber die sogenannte persönliche Entwicklung der eigenen Mentalität ist ja so eine Sache, die wohl nur selten angenehm ist. Aber es gilt: der Weg ist das Ziel.

Das überraschende Glück
Weg ist ein gutes Stichwort übrigens – ein Zufall, nicht? – denn so habe ich mich heute morgen in das Auto gesetzt und bin einfach eine Runde gefahren. Einfach so, ohne Ziel, ohne Plan und habe mich quasi über die leeren Straßen treiben lassen und bin dann schlussendlich fast 50 Kilometer weiter südlich der Großstadt gelandet, dort von der Autobahn runter und bin dann sehr überraschend durch eine Gegend gefahren, die fast einen Hauch an Toskana verströmte.
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