# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Die Schwierigkeit zu Bloggen

Gleich vorneweg: der Text ist quasi ein unbewusster Neu-Aufguss einer bereits hier bekannten Problematik und muss von treuen LeserInnen nicht erneut gelesen werden… Wie man ja merken kann, hadere ich mal wieder mit dem Blog hier. Nach einem Jahrzehnt bin ich da zwar etwas entspannter geworden, denn diese Phase wiederholt sich im Schnitt alle sechs Monate und vergeht auch relativ flott wieder – aber trotzdem spüre ich, dass ein gewisses Grundproblem heranwächst.

Das liebe Bloggen

Ich bin Realist. Das mag jetzt viele Menschen im Umkreis erstaunen, wenn man sich so anschaut, was ich so tue, was ich von mir geben und mit welchen Dingen ich mich beschäftige, aber dennoch – mir ist recht bewusst und klar, was das Netz bietet, ermöglicht und was aber auch nicht. Und wo meine Position, die ja selbst gewählt ist, darin ist und wie sie sich bei Bedarf formen und ändern lässt.
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Lasius Niger

Mir ist erst jetzt bewusst geworden, dass ich ja noch gar nichts über die Schwarzen Wegameisen erzählt habe. Nachdem mir aber gerade ein wenig die Lust zum ausgiebigen Bloggen fehlt, mir auch das Layout momentan wiedermal nicht zusagt – und ich zudem fortlaufend die Geschehnisse weiter dokumentieren möchte – habe ich einfach den „Thread“ im Forum erweitert.

Ameisen-Nest

Kurzfassung: das Lehmnest ist im Müll gelandet, dazwischen gab es ein kleines Provisorium und nun hat sich ein kleines Aquarium gefunden, das momentan noch etwas steinig wirkt, aber in Kürze noch einen zusätzlichen Bodengrund für eine nettere Optik erhalten wird. Übrigens sind die Ameisen in Rekordzeit umgezogen.
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Die Anden-Tour

Heute habe ich endlich Post bekommen – meine südamerikanischen Wanderarbeiter-Freunde haben nun doch ihr Heimatdorf verlassen und versuchen mit dem alten Bus die mehr als 7000 Kilometer über Berge, Täler und durch den dichten Regenwald zu bestreiten, um an der Küste im Südosten des Landes hoffentlich neue Arbeit zu finden – um ihre von Nöten geplagten Familien zuhause besser versorgen zu können. Ich verstehe sie gut, sie hatten es nie leicht dort oben auf dem vergessenen Plateau.

Anden-Tour

Pablo und Hernandez – gute Freunde seit vielen Jahren – haben eine alte Zenit-Kamera mit Analog-Filmen dabei und dokumentieren extra für mich die Reise mit dem Bus… die ersten, etwas verfärbten Bilder halte ich nun sogar schon in der Hand. Erstaunlich, dass sie diese weite Reise aus dem Niemandsland bis nach Wien geschafft haben und zugleich zeigen sie, wie gefährlich und mühsam das Vorhaben der Männer tatsächlich ist.
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Journalismustage 2015

Herrliches Frühlingswetter, fast ganz Wien strömte durch die Stadt oder trainierte bereits für den Wien-Marathon am Sonntag… und dennoch hatten sich einige Sakko- und Nicht-Sakko-Träger im Museumsquartier versammelt, um sich den Fragen, Ansichten und der Zukunft des Journalismus abermals zu stellen. Letztes Jahr berichtete ich bereits von der Veranstaltung, heute ebenso – aber dieses Mal fasse ich mich hier eher nur kurz und recht oberflächlich.

Josef Barth eröffnet die Journalismustage 2015

Im Gegensatz zum ersten Anlauf 2014 gab es bei dieser Zusammenkunft unter der Schirmherrschaft von Josef Barth (Forum Informationsfreiheit (FOI) und Initiative Transparenzgesetz) nun auch einen parallel laufenden, erweiterten Zweig in einer anderen Räumlichkeit, der – wo ich ehrlich sein muss – auch irgendwie interessanter war. Zwar treten weiterhin die üblichen Verdächtigen auf und man grüßt sich da und dort, aber die „Side Stage“-Vorträge waren dennoch für mich „näher“ an den Fragen, die mich persönlich interessieren.
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Schaumträume

Schon lange her eigentlich, dass ich geträumt habe. Das es ständig passiert, ist klar, aber das bewusste Abspeichern ist schon länger verschüttet – liegt aber sicherlich auch daran, dass ich im letzten Jahr recht gut gelernt habe, „ungute“ Dinge einfach nicht mehr so weit an mich ran zu lassen oder drücken wir es anders aus: sie anders zu verarbeiten. Und mich auch loszusagen.

Traumwelten

Ändert zwar nicht das ganze Leben (wer schafft das schon), aber zumindest ist die Mauer da ein wenig stabiler geworden und nicht mehr ganz so durchlässig gegenüber oberflächlichen Fluffis, die versuchen, sich da und dort in tiefere Schichten zu bohren.
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