# Honigtropfen

Die selbstgemachte Freiheit

Ich bin ein Morgenmensch. Das war ich immer schon und zudem bin ich da auch am produktivsten irgendwie – wenn also jemand Etwas von mir braucht, dann am besten ab vier~fünf Uhr in der Früh, denn da habe ich den Antrieb, alles so schnell wie möglich zu erledigen… um danach so viel wie möglich vom Tag zu haben.

Eigene Blog-Engine

Und so hat sich mein eigenes, kleines Projekt schneller zu Ende getippt als erwartet, obwohl mangelnde Kenntnisse (und Nerven) da immer wieder kleine Pausen in den letzten zwei Tagen erforderten. Aber es steht und es ist zumindest soweit fertig bereits, dass ich es nun theoretisch bereits einsetzen könnte.

Ganze und zugleich gerade mal ~60 KB zusammengerechnet und 6~ Dateien sind die paar wenigen Codezeilen mitsamt Markdown auf dem Niveau eines Vorschulschülers der hauseigenen Programmierschule „DIY für Deppen“ geworden, die es mir nun prinzipiell ermöglichen würden, endlich der Hassliebe WordPress als Antrieb für diesen Blog hier nach all den Jahren den Rücken zu kehren und sich dabei aber dennoch nicht wieder von anderen Lösungen aus dem Netz erneut abhängig zu machen. Eigenes macht schließlich mehr Spaß und es ist eben auch schlicht und ergreifend aus meiner eigenen Hand. Und nicht aus Deiner, ihrer oder deren Hand.

Denn ich habe mir nun endlich selber ein eigenes, kleines Blog-Fluffi gebastelt, dass erstaunlicherweise sogar funktioniert *hust* und sich langsam auch recht gut meinen eigenen Bedürfnissen anpasst. Aber ist auch nicht wirklich schwer, denn allzu viele sind das nun auch nicht. Ich mag’s ja minimal.

Eine kleine, simple Config-Datei beinhaltet die Möglichkeit angefangen von Datenbank-Daten, Blognamen, einer Zusatzzeile, Logo, Name des Autors, Auswahl des Templates (Styles) für Desktop- und mobile Darstellung, der Fußzeile, dem Copyright, aber auch die Anzahl der angezeigten Beiträge, usw…  alles einfach und schnell anzupassen. Diese Möglichkeiten baue ich aber noch weiter aus. (Profis wissen jetzt, dass ich also schon bei Seite 2 der gängigen Tutorials bin 😀 ).

Test

Die Startseite des Blogs zeigt je nach Einstellung 3, 4, 5,… Beiträge untereinander an (wie hier), dabei wird der Titel mit einem Teaser-Text angeführt und dem klassischen „Weiterlesen“-Link, zusätzlich kann man in der Seitenleiste die letzten Beiträge einblenden. Neben der zusätzlichen Seite, die den vollständigen Beitrag anzeigt, gibt es noch das Archiv, das chronologisch alle Beiträge mit Jahreszahlen ausliefert sowie eine simple „Über mich“-Seite.

Um das Ganze besser handhaben und selber visualisieren zu können, habe ich zudem mal eben schnell das Design von diesem Blog hier in rudimentärer, vereinfachter Form nachgebaut und ebenso auf der Testseite Smartphone-tauglich gemacht – und siehe da, da wird das Ganze ja schon handfester.

Prinzipiell könnte ich eigentlich schon umsteigen, Markdown-Support macht den Alltag zudem noch leichter und durch das selbstgefrickelte, sehr simple Backend zum Beiträge schreiben, editieren und löschen ist es am Smartphone ebenfalls viel einfacher, als hier bei diesem Blog mit WordPress. Dennoch bin ich noch nicht ganz zufrieden, lege jetzt auch mal einige Tage Pause ein und dann widme ich mich noch kleiner Fehlerbereinigungen und Optimierungen sowie Vereinfachungen – und außerdem will ich die Code-Fragmente an diesem einfachen PHP-MySQL-Fluffi schön kommentieren (damit ich langfristig noch weiß, was ich hier genau verbrochen habe und um Jemanden mit mehr Wissen eine leichtere Möglichkeit zur Sicherheitskontrolle zu bieten) und zudem will ich auch noch eine Möglichkeit schaffen, mehrer Schlagwörter zu verarbeiten.

Admin

Kommentare werde ich (besser so) extern lösen. Vereinfacht auch vieles. Es soll und muss schließlich auch alles so extrem einfach wie nur irgendwie möglich sein (mein Antrieb und Ziel) – es soll schließlich ein eigenes Light-Light-Light-Wordpress sein, das man überall jederzeit nach Lust und Laune leicht ändern und editieren kann. Und jemand Anderer ebenso.

Es tut zudem gut und das Ganze ist auf jeden Fall für mein altes Gehirn eine gute Übung und ein ganz schöner Lernprozess, denn mein Wissenstand in diesem Bereich hat irgendwann mal – noch dazu damals schon sehr rudimentär – bereits 2005 oder so aufgehört und zehn Jahre später ist da naturgemäß nicht mehr viel an diesen grauen Wissensflocken im Kopf vorhanden.

Lesen bildet, das rudimentäre Fluffi selber schreiben aber auch. Und nicht von anderen Dingen (oder Menschen) abhängig zu sein, ist mir sowieso das Wichtigste.

2015/03/26

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