# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Das liebe Dokumentieren

Weil ich mich wieder etwas zwangsläufig mit dem Thema beschäftige – also immer wieder auf eigene Notizen bzw. Unterlagen zurückgreifen und vor allem diese Inhalte öfters verschiedenen Gegenübern zur Verfügung stellen muss – habe ich mich endlich an ein Dokumentations-Tool gewagt, um das ich schon seit Jahren immer einen Bogen gemacht hatte: Sphinx.

Sphinx

Wer schon einmal umfangreiche Texte verfasst hat, die nicht nur für Blogs, Emails oder dergleichen gedacht waren, sondern eher dem strukturierten Erstellen von Inhalten – also Dokumentationen – der greift ja in der Regel auf Word oder ein ähnliches Programm zurück und tippt halt dort so seine Zeilen munter oder müde vor sich hin. Beispielsweise Diplomarbeiten und all diese Dinge, die man inhaltlich und visuell irgendwie sinnvoll aufbauen muss, so dass sich Andere zurecht finden, aber man auch selber schlussendlich.
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Das Meer am See

Kitsch ist mir suspekt und ich empfinde ihn als unnötig. Umso passender diese Kitschfotos vom Neusiedlersee heute Früh~Vormittag, von denen es allerdings nur fünf Stück gibt. Muss auch reichen. Stille, keine Menschen, völlige Einsamkeit und Nebel ohne einem Windhauch. Gefühl von Meer am See.

Neusiedlersee.

Tut gut, während man gedanklich gerade die nächsten Schritte sortiert und sich den Aufgaben des Alltags widmet und all den Prüfungen, die einem das Atmen, Sein und Hier abverlangen. Wunderschön waren übrigens in der Stille die Flügelschläge und die Rufe der Gänse und Möwen. Oh, Ironie.
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Zoologen-Interview: Sarah Zala

Sarah Zala Info: Dieses im Oktober 2013 geführte Interview war Teil einer Projekt-Reihe meines früheren Blogs und wurde nun hier im Februar 2015 erneut publiziert.

Mag. Dr. Sarah Zala kommt ursprünglich aus dem italienischen Teil der Schweiz, genauer gesagt aus Südgraubünden, Puschlav, und arbeitet heute in Wien am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung.

Man stellt sich ganz klischeehaft vor, dass jemand wie Du als Kind sicherlich von Haustieren ständig umgeben war – trifft das auch bei Dir zu? War schon von Anfang an klar, was Du mal werden wolltest?
Von Haustieren richtig umgeben war ich nicht, obwohl es Zuhause immer Katzen gab und in den Sommerferien auf der Alp im Berninagebiet hatten wir zudem mit Kühen, Schweinen, Hühnern und auch Gämsen Kontakt. Im Gymnasium hatte ich dann einen tollen Biolehrer – er hat bestimmt am meisten mein Interesse an der Biologie erweckt und meine Entscheidung beeinflusst die biologische Laufbahn an der Uni einzuschlagen.

Hast Du auch schon als Kind versucht, Tiere zu erforschen oder ist das erst ein Ergebnis der Ausbildung und durch das Studieren in dem Bereich?
Als Kind wollte ich eigentlich Detektivin werden und schwierige Fälle lösen. Ich finde, dass ich das aber auch geworden bin. Ich löse aber nicht Mordfälle auf, sondern beschäftige mich mit anderen Rätseln und untersuche, wieso Tiere sich auf eine bestimmte Weise verhalten – sprich die Funktion des Verhaltens.
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Aschenputtel und der Blogschuh

Wie nicht anders zu erwarten war, hatte ja der Beitrag von Mel über „Was kostet mein Blog“ – ich hatte ebenfalls meine etwas andere Meinung dazu hier abgegeben – diverse Nachwehen und unzählige Kommentare in der digitalen Blase zur Folge. Natürlich ein Reizthema in der sogenannten Blogosphäre und ihrer umgebenden Staubwolke der begrenzten Sichtweisen. Teilweise waren die Meinungen sehr konträr, teilweise sehr provokant oder einfach nur mit der üblichen Wir-halten-zusammen-Wohlfühl-Würze und gegenseitiger Bestätigung in der Filterbubble von „Alles ist gut und richtig“. Soweit so gut aber und alle hatten ihren Spaß – damit kann man das Thema eigentlich schlafen legen.

Allerdings bin ich heute noch über einen Beitrag gestoßen, der ruhig und klar sehr schön eine Meinung ausformuliert, die ich so vollkommen unterstützen kann. Ich erlaube mir mal zum leichten Teasern ein paar Auszüge von Katharina und ihrem Blog-Beitrag zu dem Thema hier anzuführen und empfehle ihn als gute Lektüre für die kleine Wahrheit der Blogger und ihres Online-Hobbys – denn wer Ausgabe sagt… ja, der muss auch Einnahme sagen.

Denn ja, wir pulvern alle unsere Freizeit in diese virtuelle Welt und heulen dann zu oft rum, dass sich das Konto nicht füllt… oder muss man doch anders rechnen?
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Neo 2 ~ Ein anstrengender Versuch

Gestern habe ich übrigens mal zur Abwechslung meine Tastatur am Laptop geputzt und im Zuge dessen auch alle Tasten abgenommen. Eine mühsame und zugegeben hygienisch fatale Idee, denn was sich da an Symbiosen, Katzenhaarwäldern und unentdeckten Arten so herumtreibt ist wirklich beeindruckend. Eine Universumdoku wäre da glatt mal angebracht. Aber gut, putzen muss sein und so wurde geschabt, gekratzt und gerieben. Und irgendwann war dann alles wieder zu 15% sauber, der Rest ist nicht schaffbar und schon im System sozusagen integriert.

experiment

Egal, auf jeden Fall wissen treue Leser aus dem Forum, dass ich mein jahrelang aufgeschobenes Projekt mit einer selbstgebauten Einhandtastatur mehr oder weniger erfolgreich immer wieder mal vorantreibe und mich eben mit der Thematik ein wenig auseinandersetze. Soweit so gut. Naturgemäß bin ich so ein Mensch, der sich dann recht schnell für die Materie begeistern kann und so bin ich dann wieder mal über die alternativen Belegungen von Tastaturen gestolpert.
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