# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Der Lauf der Dinge.

Normalerweise gab es in den alten Blogs immer eine Tradition zum Jahreswechsel und auch einen immer gleichen Ausschnitt aus einem älteren Film – aber dieses Jahr und bei diesem Blog verzichte ich jedoch mal darauf und beendet auch ein wenig diesen sich wiederholenden Trott. Das Jahr 2014 ist unübersehbar einfach nicht besonders gut gelaufen, hatte sehr viele Schattenseiten und etliche, mühsame Komplikationen. Deswegen beende ich den Jahreskalender mit den Ziffern 2014 unserer humanoiden Zeitrechnung einfach still und ohne viele Worte.

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Stattdessen hoffe ich einfach auf ein neues, besseres Jahr – mit meinen engsten Freunden, etwas Familie und arbeite an einer anderen Zukunft mit neuen Wegen und etwas mehr Glück im Alltag. Etwas Friede, Freude, Gesundheit und angenehme Stille, die Zeit und Raum zum Leben und ein wenig zum Genießen bietet. Das wäre ausreichend und ist eigentlich schon zuviel Wunsch. Aber die Hoffnung darf und soll nicht einfach aufgegeben werden.
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Ich fühle mich lebendig

Nur gerade nicht. Momentan bin ich eigentlich wütend. Sauer und angefressen. Dass man einen Job hinter sich lässt, abschließen will und sich neu ausrichten will. Dass man es langsam schafft, seinen Kopf abzuschalten, Abstand zu gewinnen, Menschen zu vergessen und Inhalte aus seinem Kopf streicht. Einfach um seine Ruhe, seinen Frieden und sein Leben wieder zu haben.

Frei leben - nicht möglich.

Stattdessen wird man unerwartet mit irgendwelchen unnötigen Nachrichten aus der dunklen Zeit sogar in Feiertagszeit eingeholt, weil das Ego von Menschen anscheinend so klein ist, dass sie sich nicht anders helfen zu wissen, als ihren Frust und ihr fehlendes Selbstwertgefühl Anderen umzuhängen – um vor sich selber fliehen zu können. Ruinieren sich und ihr eigenes Leben damit immer wieder auf’s Neue. Und können anscheinend nicht anders.
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Weihnachtsfrieden

Stille da draußen und hier. So wie immer streift mich in einem unpassenden Moment eine kleine Verkühlung, die mich etwas schwächt, wobei das nicht nur an dem extrem wechselhaften Wetter liegt – mal minus drei und dann wieder plus 14 Grad- sondern auch, dass noch einige Sachen im beruflichen und sozialen Leben nicht ganz ausgearbeitet sind, nachwirken und fordern. Das futtert ein wenig an der Schale, die einem schützt, aber ich bin zuversichtlich, dass der Ausklang des Jahres langsam wieder in ein ruhiges und gutes Fahrtwasser führt – losgelöst und abgesprengt von diesem eher etwas zermürbenden Jahr 2014.

Momentan arbeite ich nebenbei vieles an altem Material auf, denn nicht nur, dass ich den alten Blog mit all seinen Beiträgen nun komplett gelöscht habe (also die Inhalte vollständig aus dem Netz genommen), entdecke ich in alten Ordnern sehr alte Blogbeiträge von mir, von denen einige mittlerweile bereits fast 10 Jahre alt sind. Amüsant, seltsam und sehr vertraut, weil man ja doch noch irgendwie einfach mitflüstern kann bei jeder Zeile…

Auch nütze ich die Tage aktuell mit etwas Sonne zur Zeit, um wieder meine eigene Stadt zu entdecken, ein wenig zu spazieren und auch mal ein kleines Frühstück da und dort zu genießen. Banal, oder?
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Erklärbär

Wunderschön und sehr pointiert, denn Überwachung macht uns ja schließlich solidarisch und verbessert unsere Gesellschaft. Oder so.
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Diskussionen 12.0

Ich fasse es mal kurz zusammen… das Leben ist gerade nicht ganz so leicht und unbeschwert, wie es eigentlich sein sollte oder könnte – auf der anderen Seite wissen wir alle, dass das Atmen und Sein an sich ebenso ist, wie es ist. Wer genießt denn schon das Leben in vollen Zügen beziehungsweise kann das auch einfach mal so nach Lust und Laune? Keiner von uns (ich vermute jetzt ins Blaue und in meinen Umkreis & mir) hat schließlich im Lotto gewonnen oder mit dem richtigen Gefühl an der Börse spekuliert oder gar das vollendete Leben in einem anderen Menschen oder womöglich Beruf gefunden – und sogar wenn, wäre das Glück wahrscheinlich noch immer ein wenig fraglich – naturgemäß.

Wie auch immer. Während ich also im analogen Alltag ein wenig rumstrampel, mich gerade auch sehr über den Amtsschimmel und all diese Begebenheiten von festgefahrenen Strukturen ärgern muss, habe ich zumindest im digitalen Leben gerade so eine ganz kleine Glücksbeschäftigung gefunden – sie ist zwar sehr klein und vergänglich, aber unkompliziert und quasi sozusagen im Hosentaschenformat.

Ich habe ja so ziemlich alle Online-Projekte meinerseits im Laufe der letzten Jahre abgedreht, archiviert und stillgelegt. Zumeist, weil sich einfach mein Interesse verlagert und von Grund auf neu geformt hat, aber auch weil die Zeit generell weiter voranschreitet und damit die technische Entwicklung und sich zugleich dabei auch das User-Verhalten radikal verändert hat. Früher war es einfach leichter, Gleichgesinnte auf seine Webseiten zu „verführen“ und ihnen dort einen Mehrwert und Aha-Effekt anzubieten, heutzutage hingegen ist der Inhalt selber das Transportmedium geworden und muss seinen Weg im Dschungel der Social Media Kanäle finden… und ist damit jedoch auch vergänglicher denn je geworden. Der „Ort“ selber ist quasi nicht mehr so relevant für seine Existenz, sondern das wie und wie oft.
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