# Honigtropfen

Eine Wiese aus Gedanken und Alltagsblüten im Honignadelwald

Wien mit dem Fahrrad

Dieses Video ist nicht nur ein Testvideo nebenbei, sondern ist vor allem speziell für meine Großeltern gedacht, die nicht in Wien wohnen und schon länger auch nicht mehr die Möglichkeit haben, mal eben nach Lust und Laune durch die Großstadt zu tingeln – und hier aber immer wieder mal mitlesen. Ich habe deshalb zu dem Zweck eine kleine GoPro-Kamera auf dem Fahrradlenker für Euch montiert und das schöne Wetter des gestrigen Tages genützt, um einen kleinen Eindruck meines Alltages zu ermöglichen.
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Keine Lachs-Makis

Ja, klar esse ich das. Etwas Reis in Nori eingewickelt, dazwischen eingepresst ein Stück Lachs. Sehr banal, aber köstlich und ich mag das sehr… man kann viel davon essen und bleibt dann auch sogar etwas satt und besonders viel an bösen Stoffen finden sich da vermutlich auch nicht wirklich darin.

In letzter Zeit ist es öfter vorgekommen, dass ich beim Heimfahren auf halber Strecke noch bei so einem kleinen Asiaten-Nudel-Sushi-Shop stehen bleibe, mittlerweile gekonnt das Rad dort vor der Türe verankere und zielsicher die immer gleiche Box an Lachs-Makis bestelle. Etwas Reis, etwas Lachs und ein paar Algenblätter kosten da 1,99 der Euronen und man kann sechs mal den Gaumen kurz füllen. Klassiker eben und es reicht um den restlichen Tag wieder Kreislaufstabil zu überstehen und die Kurbel zu treten. Geht wohl vielen so, denn wenn man da dann so an der Wien beim rostigen Brückengeländer sitzt, stopfen sich mindestens drei Mitmenschen neben einem ebenso schmatzend ihre Reisportionen in den hungrigen Mund.
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Farbenblind

Nachdem ich gestern mal wieder stundenlang in Summe durch die Stadt gekurbelt bin, mich auf den Radwegen an Touristen recht mühsam vorbeidrängen musste, denn denen ist dieses Konzept merkbar nicht wirklich bekannt, dachte ich dabei wieder ein wenig über die Gesellschaft nach. Belanglos und Sinnlos, ich weiß.

Aber irgendwie ist ja der Grundtenor der aktuellen Zeit nicht mehr sooo rosig ausgeformt und die gewisse Sorgenlosigkeit ist einem kollektiven „Naja“ gewichen. Auch wenn erst unlängst anhand der Geschichte der letzten Jahrhunderte der Vergleich aufgeworfen wurde, dass es trotz der aktuellen Weltlage immer weiter aufwärts geht – also alles zum Besten steht. Angeblich.
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Wander-Naturkautschuk

Ich habe ja die Eigenheit, dass ich nach dem Einkaufen immer ein paar Münzen beiseite lege und in einem kleinen Säckchen sammle. Manchmal gehe ich dann alle paar Wochen oder auch nur Monate – je nach Menge – zur Bank, lasse sie dort durch den Münzzähler rieseln und zahle das Ersparte ein. Das ist sozusagen meine kleine, persönliche Freude im unergiebigen Alltag und ich versuche mir damit von Zeit zu Zeit auch mal eine Kleinigkeit in der Lebensroutine zu leisten.

Eines der mühsamsten Dinge im Alltag für mich ist Regen. Ich mag ihn, liebe ihn sogar und genieße die Natur dabei, ebenso Wanderungen durch den Wald und das Überschreiten von Waldbächen… die seelische Wohltat jedoch löst sich schnell auf, wenn man wieder einmal, wie so oft, nach Stunden mit durchnässten Füßen heimkehrt. Und diese Tatsache verfolgt mich seit Jahren, denn ich bin ein Mensch, der nur ungern extra einer Lacke mühsam ausweicht – ich mag einfach durchgehen und wenn wo ein kleiner Bach ist, dann drängt mich mein inneres, wildes Tier, ihn einfach an der Stelle – sofern man genug Rücksicht dabei auf Lebensräume von Tieren und Pflanzen nehmen kann – zu überqueren, wo man halt eben gerade ist… und nicht 30 Meter weiter beim Baumstamm irgendwo.
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