Flatterfrei

01

Irgendwie gibt es gerade nicht viel zu sagen oder zu schreiben hier. Die Zeit geht in analogen Dingen auf (sowie bei kleineren, anderen digitalen Schauplätzen) und die beiden kleinen Flatterfluffis am Halm sind sowieso auch so glücklich über die Morgensonne, die die letzten Tautropfen von den Flügeln weichen lässt.

03

Ein kleiner Windhauch und schon treiben sie durch unzählige Abenteuer in der für uns kleinen, für sie aber gewaltigen Welt. Ein kurzer Lebensblitz, aber mit Bestimmung und als Teil des Ganzen.

04

Frische Morgenluft schenkt immer irgendwie Kraft und Freude. Ich persönlich mag ja auch die Morgensonne fast lieber, als die Abendsonne – auch wenn sie meistens schöner anzuschauen ist. Aber ein Abend hat immer etwas von Ende und Abschluss und verläuft sich im Dunklen, während die Morgensonne Neues schafft und ermöglicht – und jedes Mal wieder eine neue Türe aufstößt.

05

Auch die kleine Raupe Nimmersatt der Brombeerspinner-Gattung beginnt den Tag im warmen Licht der niedrigen Sonne, stopft sich voll und bereitet sich auf einen weiteren Abschnitt im Leben vor, von dem sie selbst noch nicht weiß, was da auf sie zu kommt. Aber erst einmal heißt es überwintern und somit wird das Fell dichter und es wird eifrig von Blatt zu Blatt genagt.

06

Und nach der harten, kalten Zeit, in vielen Monaten, wird ein Falter entschlüpfen und selber wiederum neues Leben schenken. Ob ich ihn dann wieder sehen werde? Übrigens, eine schöne Gewissheit eigentlich, dass das Rad des Lebens immer läuft – egal, welche Umstände herrschen.

Genug getippt. Klick.