Aus dem Herbstschatten

…ab in die Sonne. Wer hätte damit gerechnet, dass es doch noch mal an die 30 Grad bekommt und das Wetter in eine Art von Vorspät-Sommer verwandelt? Ich nicht, aber umso erfreulicher, denn natürlich hebt so etwas die Stimmung und macht produktiver. Vor allem wuselt es überall und das steckt naturgemäß an.

Sonnenherbst

Außerdem passt es gut zu diesem Beitrag hier, denn ich wollte schon die ganze Zeit auf meine Spielwiesen hinweisen, die sich nun doch endlich manifestiert und gefestigt haben. Ich bin zur Zeit im Blog hier recht still, weil es mir momentan nicht ganz liegt, ausschweifende, schöne Texte zu schreiben – deswegen verweise ich da mal lieber auf diese Wortkunst-Beiträge hier und hier aus der Schweiz, da kann das jemand eindeutig besser.

Dort kann man also etwas feine Literatur lesen, während ich zur Zeit hier und woanders doch eher so auf dem Zeitungs-Niveau bin – aber es liegt mir auch gerade mehr. Der reale Alltag ist präsenter denn je und zum schmückenden Auswurf der Gedanken habe ich einfach nicht die Ruhe, Zeit und auch Muse. Deswegen widme ich mich wieder mehr dem Journal auf Sockenrand-Höhe, denn das ist etwas, das ich immer schon gut konnte und auch will. Banalitäten noch banaler zu verpacken und dann in der digitalen Leere aus Prinzip abzulegen, das stärkt meinen Geist und meine Kreativität.

Und deswegen mache ich Euch also darauf aufmerksam, dass man hier schauen sollte…
Mein Kaugummi-Blog: EDIT: deaktiviert.

Es ist sozusagen meine Twitter-ähnlichen Kreide-Schultafel im eigenen Wohnzimmer, wo ich seit einiger Zeit schon heimlich immer wieder geschrieben hatte, aber kurzerhand für den regulären Start das Ganze gestern mal auf Null gestellt habe und nun „sauber“ beginne – praktisch täglich und immer wieder zwischendurch von unterwegs, weil das da besonders einfach geht.

Kaugummi-Blog deswegen, weil er so wie man einen Kaugummi isst geführt wird. Mal eben auspacken, in den Mund stopfen, kurz den Geschmack genießen, rum schieben mit der Zunge und dann wieder ins Eck ausspucken und vergessen.

Ich will mich einfach äußern, jederzeit was in die Wolke blasen und aber das Gefühl haben, rumsudern zu können, ohne aber, dass ich jemanden dabei ständig auf die Zehen steige und seinen Newsstream verseuche oder gar meine eigenen netten Inseln im Netz damit zumülle. Und Twitter bietet zuwenig Platz dafür. Es gibt auch übrigens keine Bilder, keine Schlagwörter oder sonstigen Firlefanz auf der Seite…

Also – im Kaugummi-Blog gibt’s mich regelmäßig und hier im ganz privaten Honigtropfen nur dann wenn ich glücklich, entspannt und zufrieden im Leben bin und von Hummeln, Tautropfen und Sehnsüchten schreiben möchte. Kommt natürlich vor, aber der graue Alltag hat hier echt nichts zu suchen.

Update: deaktiviert.