Die Schwierigkeit zu Bloggen

Gleich vorneweg: der Text ist quasi ein unbewusster Neu-Aufguss einer bereits hier bekannten Problematik und muss von treuen LeserInnen nicht erneut gelesen werden… Wie man ja merken kann, hadere ich mal wieder mit dem Blog hier. Nach einem Jahrzehnt bin ich da zwar etwas entspannter geworden, denn diese Phase wiederholt sich im Schnitt alle sechs Monate und vergeht auch relativ flott wieder – aber trotzdem spüre ich, dass ein gewisses Grundproblem heranwächst.

Das liebe Bloggen

Ich bin Realist. Das mag jetzt viele Menschen im Umkreis erstaunen, wenn man sich so anschaut, was ich so tue, was ich von mir geben und mit welchen Dingen ich mich beschäftige, aber dennoch – mir ist recht bewusst und klar, was das Netz bietet, ermöglicht und was aber auch nicht. Und wo meine Position, die ja selbst gewählt ist, darin ist und wie sie sich bei Bedarf formen und ändern lässt.

Und ich habe mir glücklicherweise die Sachlichkeit bewahrt – soviel Selbstbewusstsein muss sein – um zu wissen, dass ein Blog und Co. hin oder her trotzdem auch weiterhin nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein bleibt beziehungsweise im Meer der anderen Tropfen sich vollständig verliert und die Glanzzeiten für dieses Metier schon seit ca. 3-5 Jahren vorbei sind.

Auch tue ich mir immer schwerer und schwerer, Alltagsdinge hier zu erzählen (wollen), denn es erinnert mich dann an mich selber als User, der einen neuen Blog entdeckt und sich nach wenigen Minuten denkt „Naja, eh nett, aber puh, interessiert mich jetzt die Wanderung wirklich? Oder dass dieser eine Moment mit dem Sonnenschein und dem Blick über die Landschaft so unglaublich emotional beeindruckend war?“ Solche unikaten Momente schreiben Blogger schließlich permanent nieder und machen den größten Teil des unspezifischen Contents aus. Ich lese sie selber eher sehr oberflächlich und nur drüber, durchaus auch regelmäßig, aber das Gefühl, etwas wirklich mitzunehmen, hat sich da doch recht verloren.

Der Spezifismus
Bleiben noch die spezifischen Inhalte – da bemerke ich wiederum ebenso eine Veränderung bei mir. Ich weiß nicht, ob das dadurch ausgelöst wird, dass ich selber ein Forum installiert und dadurch einen unbewussten Fokus gesetzt habe, aber in letzter Zeit lese ich fast lieber in fachspezifischen Foren diverse Themen und Diskussionen, weil der Nutzen bzw. das was ich daraus mitnehmen kann, wesentlich höher ist – als bei diversen Blogs, die einerseits fast immer mit wenigen Kommentaren dahintümpeln und auf der anderen Seite auch (zu) bunt gemischt dazu schreiben… sprich, ich muss wesentlich mehr Blogs abklappern, um passende, spezifische Inhalte zu einem Thema zu finden, als in einem Forum, wo es sich ausschließlich nur um diese Thematik dreht.

Jetzt vereinfacht gesagt: ich will etwas über Hunde wissen… da erfahre ich wohl mehr in einem Hundeforum (ob Richtiges oder Falsches sei dahingestellt), als bei einem Blogger, der über seinen Hundeausflug am letzten Wochenende berichtet. Auch wenn mich emotional das Zweitere eher reizt… in Summe bleibt die erste Wahl nachhaltiger. Und bei mir hängen.

Die Stille
Irgendwie sind mir meine eigenen Inhalte zur Zeit zu beliebig geworden. Und dadurch, dass auch die Reaktionen darauf im Laufe der Jahre weniger und weniger geworden sind (schließlich ist zugleich die Masse der Blogs und „Das ist mein Leben“-Plattformen gewachsen, dadurch die Streuung größer), also die Kommentare radikal gesunken sind, verliere ich auch wenig das Gefühl von „Hat jetzt Sinn gemacht“ oder „Ah, also das spricht sie an… das kann man forcieren“. Und damit meine ich keinen Kommerz oder Fachsimpelei, sondern einfach den passenden Gesprächspunkt mit dem Leser zu finden – das ist schwer geworden.

Man weiß irgendwie nicht mehr, liest der Andere das Gerne, denkt er sich „Jo, mei und weiter?“ oder „Ja, genau wie bei mir!“ oder berührt es ihn gar nicht? Das Gefühl fehlt mir doch verstärkt. Die wohlbekannte Einsamkeit der Blogger.

Außerdem bin ich ja selber hin und her gerissen. Zuviel an Details und Feinheiten meines Lebens will ich auch nicht mehr in die Datenwolke blasen – dadurch, dass die Kontrolle weiterhin mehr und mehr verloren geht, wo was wie wann und bei wem gespeichert und archiviert wird, verliert sich da ein wenig das „heimelige“ Gefühl an „mein digitales Zuhause“. Und zudem spielt schon auch der Faktor mit, dass einfach Alles heute analysiert und getrackt wird – kommerziell und strategisch. Userspezifisches Profiling.

Und auf der anderen Seite ist so ein oberflächliches Larifari halt auch wieder sehr beliebig und lohnt sich gefühlsmäßig nicht mal für mich selber (mehr). Den Inhalt brauche ich nicht niedertippen, denn das weiß ich sowieso und dem Leser oder Leserin ist es eh egal oder er liest den Text sowieso nicht.

Bleibt noch das zuvor erwähnte Spezifische – wenn man sich mal so durch die Landschaft der Schreiber mit ihren Laptops anschaut, dann sind vor allem die Blogs lebendig, die sehr fachgerichtet ein Thema behandeln. Sei es Mode, Kosmetik, IT-Fachthemen wie Programmierzeugs, Security oder eben das neue Was-auch-immer-Phone und Smartwatch und Co.

Psychologischer Hemmschuh
Auch hier wieder mein persönliches Problem, dass mir das zu schnell zu fokussiert ist. Ich hatte schon einmal geschrieben, dass ja mal definiert wurde, dass ich (und andere) ein wenig so ein Generalist bin – von allem ein bisschen, da und dort und überall kennt man sich aus, kann leicht da und dort mitreden… aber so richtig vertiefen will man (ich) sich dann auch nicht in eine bestimmte Richtung – in der unbestimmten Angst, dann nicht mehr aus diesem Loch rauszukommen. Also tiefenpsychologisch gesprochen: die Angst sich festlegen zu müssen und dann das Gefühl von „Hilfe, ich habe mich thematisch eingesperrt“ aufkeimen zu spüren.

Außerdem besitze ich noch ein weiteres Problem, nämlich dass ich eigentlich die Intention habe, Etwas schreiben zu wollen, das einen Nutzen hat und irgendwie sozusagen eine Fortsetzung ermöglicht. Egal ob in Form eines Gedanken, einer Antwort, eines Projektes, einer Positionierung oder einer Weiterentwicklung eines Tools und dergleichen. Und das erreiche ich nicht. So wie die meisten Blogs und ihre Autoren.

Einerseits weil ich mich eben nicht dazu notwendigerweise thematisch festlegen will und auf der anderen Seite, weil mir auch der Inhalt fehlt, um dies zu ermöglichen oder gar bieten zu können. Ja, ich könnte hier sehr ausführlich über meinen Alltag mit Linux schreiben und thematisch darin abtauchen und damit vielleicht anderen Lesern einen Mehrwert bieten, der in irgendeiner Form eine Entwicklung ermöglicht. Aber das ist eben nur eine Richtung.

Zugleich merke ich aber, wenn man die Inhalte mischt, es eben wieder so beliebig wird, dass es schon wieder – auch für mich selber – uninteressant wird. Zudem erfülle ich die Erwartung meinerseits nicht mal selber.

Beispielsweise die letzten Beiträge mit den Ameisen und die Fotos von dem Spielzeugbus. Eigentlich ist sowas „Trash“ und deswegen gibt es dazu nun ein privates Forum, wo ich mir gefühlsmäßig leichter tue, solche Dinge abzulegen – denn dort herrscht bei mir irgendwie von Grund auf so ein undifferenziertes Rauschen. Denn wenn man sich ehrlich ist… findet man das wirklich interessant? Ist das ein Blogbeitrag? Ist es sowas wert? Was will ich damit erreichen, außer ein wenig an persönlichem Egoismus und dem Gefühl, man hat sich (selbst)bewusst der Umwelt mitgeteilt und verkümmert nicht sozial vollständig?

Tatsache ist: leere Luft. Das Vorhaben, viel persönlicher zu Bloggen und harte, klare Fakten des Lebens unnachgiebig zu durchleuchten, unbequem zu sein – zu sich selber und den Lesern – habe ich oft angesprochen, oft ausgiebig thematisch behandelt… aber geschafft und getraut? Eigentlich nie.

Zwar bietet die nunmehr gewählte, oberflächliche, neue Anonymität einen gewissen Spielraum hier, aber vielleicht fehlt mir da auch ein wenig der „Ungustl“-Faktor. Leider muss man ja fast sagen, denn dann würde es hier wieder mehr Sinn machen. So der Schluss in mir, der sich dann gleich wieder selbst aushebelt, weil ich mir denke: ja, auf der anderen Seite machen das eh schon Tausende andere Schreiberlinge. Wozu also noch so ein Vogel?

Pseudo-Profilierung
Und wo ich mich auch zunehmend mehr verweigere, ist dem Gefühl nachzugeben, dass ich hier einen schönen Blog pflegen sollte, um damit in der Gesellschaft mich zu „portfoliosieren“ zu können. Sprich jederzeit die Adresse hier zu nennen (können), mit der Intention „Jaja, schau her – ich bin netzaffin, thematisch breit aufgestellt, ich bin ein Nerd mit Youngster-KnowHow und lebe und atme die Social-Welt in professioneller und gelebter Form ein und aus und bin der Mann für alle Fälle“. Denn das spielt bei einem Blog schon auch immer irgendwie eine Rolle…

So ein Art selbstgeschriebenes Zeugnis, das einem bescheinigt, dass man ein Guter ist, dass man was kann und dass man bitte ernst genommen wird, viel weiß, intelligent(er) dasteht und rhetorisch geschickt ist. Ich glaube ja, dass dies sogar einer der Hauptessenzen bei den meisten Blogs ist. Nicht das Mitteilungsbedürfnis an sich „ich muss auch was erzählen, hört mir zu, es bringt Euch was“ sondern eben eher ein „Schaut her, das bin ich und hört mir zu, denn ich habe etwas zu sagen“. Da ist eine gewisse Feinheit des Unterschieds zu finden. Aber gut, dass Blogs hauptsächlich vor allem dem eigenen Ego, der Reputation oder gar den eigenen Finanzen und der Karriere schmeicheln sollen, ist eigentlich eh nichts Neues.

Aber in mir beginnt da eine erneute Abwehr – einerseits weil das eh überall so ist und man sich als Mensch natürlich immer irgendwie gegen den Strom stellen möchte, weil man damit ja auch erst das Gefühl von „Ich bin wer“ erhascht, aber zudem auch, weil damit auch die Sinnhaftigkeit von dem Blog verloren geht. Worin auch immer der jetzt genau bestehen mag… eigentlich weiß ich das nicht mehr so wirklich.

Der Widerspruch jedoch: mir würde nie in den Sinn kommen, mit dem Bloggen je aufzuhören. Es ist und bleibt schließlich ein Sprachrohr für die zweite Seele in einem, mit dem man spielen und es formen kann. Aber was da rauskommt, rauskommen soll oder gar rauskommen möchte… damit kämpfe ich gerade.

Die neue Welt
Vielleicht liegt es auch daran, dass sich dieses Metier in den letzten Jahren so extrem verprofessionalisiert hat. Kaum jemand schreibt so ein Teil nur des Schreibens und Spaß wegen mehr. Fast immer ist ein Ziel, ein Konzept oder eine Mission dahinter – das schreckt mich auch ab. Sogar wenn ich im nahen Umkreis schaue, dann sind private Blogs, die einfach das „Leben“ äußern, extrem rar gesät oder süffeln dahin. Zumeist gleichen sie eher Portfolios und Networking-Tools für die eigene Karriere in Textform. Irgendwie finde ich das schade und zugleich verstehe ich es auch wiederum.

Aber gut – es liegt natürlich auch einfach an einer Phase, die vielleicht gerade einer gewissen Müdigkeit entspricht, einer gewissen Ernüchterung über die Entwicklung im Netz (auch alles ein alter Schuh zugleich) und die „Nutzlosigkeit“, die sich dadurch bemerkbar macht, dass würde ich den Blog abdrehen… sich nichts ändern würde. Steht nicht auf dem Plan, aber das Wissen dessen rumort im Kopf.

Und noch etwas spielt eine Rolle bei meinem Rumstolpern – das Offen fehlt. Damit meine ich, dass sich die Inhalte dahingehend verändern, dass die Blase, die man sich im Laufe des Lebens formt und digital zusehends verstärkt aufbaut, geschlossener und geschlossener wird – bei fast allen Bloggern. Gegenmeinungen oder andere Ansichten sind nicht erwünscht – seitens der Schreiber – und zugleich werden sie auch nicht mehr oder nur mehr selten geäußert seitens der Leser. Es tritt vielmehr stattdessen einfach eine gegenseitige Ignoranz auf… ohne das Wort jetzt radikal negativ besetzen zu wollen. Sagen wir vielleicht deshalb besser „Desinteresse“, denn das trifft es ein wenig mehr.

Und dadurch schreiben Blogger zunehmend in die Leere bei gleichzeitigem Anstieg der Masse und Inhalte sowie Beiträge – während LeserInnen zusehends mehr und mehr drüber klicken und sich fadisieren.

Auch das Teilen ist selten geworden. Mehr und mehr liest man überall, wie wichtig und gut es ist, auf Quellen zu verlinken, Inhalte zu teilen – was ja auch eine Kultur geworden ist, in Form eines „Share“-Buttons und dem Liken und den ganzen sozialen Content-Plattformen, bla… aber zugleich sinkt gefühlsmäßig die Vernetzung der Inhalte. Oder sagen wir, die tatsächlich nutzbare – denn das Meiste ist eher eine Vernetzung auf Meta-Ebene (technisch gesehen).

Alles neu macht der Mai?
Gut, irgendwie bin ich jetzt abgeschweift und habe auch selber den Faden verloren und zudem beginnt sich der Inhalt schon wieder um sich selber zu drehen. Fakt ist auf jeden Fall, dass ich mal wieder vor dem kleinen, ganz persönlichen Dilemma stehe, dass ich einerseits den Eindruck habe, es bringt nichts und zugleich auch das selbst angezogene Korsett spüre, dass durch das Layout, die bisherigen Inhalte und dem Ausdruck, dem ich dem Ganzen verleihen möchte, eingeschnürt wird. Auch wenn es rein irrational ist und keinerlei Relevanz hat.

Es sind die Moment, wo ich das Layout hier beispielsweise komplett entfernen möchte, denn die hellen Farben und das Bunte um das grafische Profilfoto rechts haben natürlich schon einen konzeptionellen Hintergrund: es soll freundlich, hell und einladend wirken, zugleich anonym (ein wenig), aber ebenso unaufdringlich sein. Ich tue mir beispielsweise zusehends schwer, wenn ich Blogs besuche, wo der Hauptkern ein Das-bin-ich-Foto mit gekünstelter Miene ist, damit ja unbedingt klar ist, wer hier schreibt und wer dieser Mensch ist (Stichwort die heutzutage übliche Profilierung).

Ginge es nach mir – also ganz in mir drinnen – wäre statt dem Bild rechts eher eine winzige Pixel-Grafik zu sehen oder ein Icon oder ein kleines Tier oder was auch immer… aber zugleich würde es dann mir selber aufstoßen, denn es soll ja nicht endgültig auf Kinderniveau absinken. Einen Hauch Ernsthaftigkeit und Seriösität will ich irgendwie aus unbestimmten Gründen erhalten – aber auch hier wiederum das Dilemma: alle Türen offen halten.

Die Katze beißt sich vorwiegend selber in den Schwanz und dreht dann munter ihre Kreise. Abgesehen davon, dass das bei Blogs immer so ist, habe ich das übrigens bei meinen Felltigern noch nie beobachten können. Aber da haben sie mir sicherlich einiges voraus.

Ich war ja auch bereits versucht, das Forum hier statt den Kommentaren zu integrieren, in der unbestimmten Hoffnung, damit mehr Resonanzraum und Möglichkeiten für neue Diskurse zu schaffen – zugleich aber lehnt sich das Vorhaben in mir auf, weil ich – nüchtern gesehen – keinen Nutzen oder eine Änderung darin erkennen kann.

Es ist ein Krux. Es gibt Blogger, die schreiben im Jahr jeweils 5 Beiträge, empfinden das viel, aber auch ausreichend (was in ihrer Blase auch stimmt) und andere haben den Trieb, daraus etwas machen zu wollen und ständig Neues präsentieren zu wollen – dabei zu sein, aktiv dazustehen, einer der „Netzgestalter“ zu sein – und ich weiß gerade nicht wohin mit mir und dieser Seite.

Du denkst so, ich weiß es.
Ich hätte ein schönes Foto von einem grünen, blühenden Baum, durchbrochen von Sonnenstrahlen. Das könnte ich hier reinstellen und dann darüber schreiben, wie schön der Moment war und Kindheitserinnerungen und… aber ganz ehrlich: löst das bei Euch (noch) etwas aus? Jetzt mal den freundschaftlichen, familiären oder Schulterklopfenden Aspekt beiseite geschoben? Ich sage Euch, was ich mir so denken würde…

A) Ja, nett. Schön für Dich, mein WE war scheiße.
B) Ja, nett. Sehe ich auch jeden Tag. Hab am Handy 2342 solcher Fotos.
C) Mhm. Und was willst Du damit jetzt sagen. Dass Du so ein tolles Leben hast?
D) Sollen wir Dich jetzt feiern?
E) Aha, da wollte ich eigentlich nicht hin. Scheiß Google.
F) Typisch westlicher Nerd in seiner Blase.
G) Ach ja, da wäre ich jetzt auch gerne. *weiterklick*
H) Na toll. Jetzt bin ich frustriert, weil ich daheim hocke.

Ehrlich gesagt, oder? Und ich bin mir recht sicher, dass das – wenn man mal ehrlich ist – bei fast allen LeserInnen hier, da und dort so ist. Denn auf Facebook und all diesen Tümpeln ist es ja genau das Gleiche. Zuviel und immer das Gleiche und keiner gönnt es dem Anderen so richtig und wenn dann nur, wenn man selber unter dem Baum daneben sitzt.

Kurzfassung von dem Text hier.
Es ist mir schwer geworden„.

4 Kommentare


  1. Übrigens – die Absurdität der Blogs: letztens einen verlinkten Beitrag bei G+ entdeckt, dort angepriesen mit „Rezept-Tipp“ zu einem Food-Blog… und das Resultat: man nehme Himbeeren und lege sie auf einen weißen Teller. Streue darüber was man will (Zucker, Kräuter,… was auch immer) und isst es. Ein anderer Beitrag: Restl von Gemüse verwerten. Mixen und dann vielleicht noch würzen oder nett drapieren. Aja.

    Versteht ihr? Alles nur Luft. Und unnötig in Wirklichkeit. Erinnert mich alles an den App-Wahnsinn. Heutzutage muss alles und jedes eine App sein. Letztens beim H&M an der Kassa: sind sie beim H&M-Club Mitglied? Nein. Wollen Sie es werden? Nein. Na, geh… snief, sicher nicht? Mh, danke nein… was bringt mir das denn? Vorteile und es gibt eine App. Ajaaaaa, danke.


  2. diese einsicht hat mir schon lange gefehlt. bleib auf dem boden der realität. trotzdem – nicht mutlos werden !


  3. diese leere welche das virtuelle leben erzeugt wird uns noch auf den kopf fallen. zuviel virtuell, zuwenig realität. zuviel flucht, zuwenig dasein und das leben echt leben. zuviele klicks, smilies, likes, zuwenig gespräch, händeschüttel, umarmungen.

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